Kawasaki Historie
Mehr als ein Jahrhundert technologischer Innovation
Kawasaki ist ein Synonym für faszinierend leistungsstarke Motorräder. Doch der Aktionsradius des japanischen Großunternehmens reicht weit über Motorrad-Ausstellungsräume hinaus und umfasst die Bereiche Transportation Equipment, Aerospace, Industrial Equipment und Consumer Products.
Mobilität zu Wasser, aber auch zu Lande und in der Luft bestimmt die Unternehmensgeschichte von Kawasaki. Bereits 1906 wird der Schiffsbau um die Produktion von Lokomotiven, Güter- und Personenwagen erweitert, 12 Jahre später kommt eine Luftfahrt-Abteilung hinzu. Das Produktionsspektrum heute reicht von Containerschiffen und Öltankern über Hochgeschwindigkeitszüge wie den berühmten Shinkansen, Helikopter und Jets bis hin zu einer Vielzahl von Industrieanlagen - darunter Kraftwerke, Brücken, Tunnelbohrmaschinen, Gasturbinen oder Müllverbrennungsanlagen.
Nicht zu vergessen die Motorradsparte, die Kawasaki weltweit zu einem Markenzeichen gemacht hat. Bereits 1952 läuft mit dem KE-1-Triebwerk der erste Motorradmotor vom Band, ein luftgekühltes Einzylinder-Viertakt-Aggregat. In Deutschland macht Kawasaki spätestens Ende der 60er-Jahre mit seinen schnellen Dreizylinder-Zweitakt-Modellen Furore. Den endgültigen Durchbruch markiert 1972 die Vorstellung der legendären Kawasaki 900 Z1. Das damals potenteste Motorrad der Welt kreiert das Image von Kawasaki als Hersteller hubraum- und leistungsstarker Vierzylinder-Motorräder mit dem gewissen Etwas. Ob 1983 die GPZ 900R, 1990 die ZZ-R 1100 oder 2000 die Ninja ZX-12R - Kawasaki-Flaggschiffe stehen seither für Tempo und technologische Innovation. Mit der Z1000 schließt sich der Kreis. Die atemberaubende Supernaked ist eine Wiedergeburt der Z1 im Stil und mit den Mitteln der Moderne: pure Faszination auf zwei Rädern.
Auch der neue Modelljahrgang für 2008 kann sich sehen lassen. Mit der brandneuen Ninja ZX-10R setzt man in der hubraumstarken Supersportklasse neue Akzente, sowohl optisch wie technisch. Ein sehr dynamisches Grundkonzept bringt auch die neue Ninja 250R mit, die mit Supersportler-Optik, wenig Gewicht und einem handlichen Fahrwerk auch größeren Motorrädern auf der Landstraße locker Paroli bieten kann. Für eher relaxte Gangart ist die neue VN2000 Classic gedacht, die in vielen Details auf der VN2000 basiert. Die grundlegend überarbeitete ZZR1400 geht nun mit Euro3-Siegel sowie mehr Kraft im unteren und mittleren Drehzahlbereich bei leichtgesteigerter Spitzenleistung an den Start. Gleichzeitig ist Kawasaki in anderen Kategorien wieder eingestiegen. Die neue 1400GTR eröffnet eine völlig neue Dimension im Segment der Tourer. Kawasaki bleibt aber auch im Motocross-Bereich am Ball. Die neuen Viertakter KX450F und KX250F haben noch einmal einige Änderungen für 2008 erfahren, um weiter die oberen Plätze auf dem Podium zu sichern. Wer eher auf Enduro-Wettbewerbe steht, der kann zur KLX450R greifen, die viele Bauteile von Kawasakis großem Viertakt-Motocrosser verwendet.