Dutch Masters of Motocross Titel für Romain Febvre

Nach zwei Vizeplätzen in den Dutch Masters of Motocross holte sich Romain Febvre, der zu diesem Zeitpunkt die Führung in der FIM Motocross-Weltmeisterschaft innehatte, beim Lauf in Markelo den niederländischen Titel.

 

Die traditionelle Sandstrecke präsentierte sich aufgrund des warmen und sonnigen Wetters härter als gewohnt, was die Bedingungen für alle Fahrer veränderte. Bereits Sieger der beiden vorherigen Runden in Harfsen und Oldebroek, sicherte sich der Kawasaki-Werksfahrer den Titel schon im ersten Lauf. Trotz eines frühen Sturzes kämpfte er sich eindrucksvoll zurück und wurde Zweiter. Mit der Startnummer 1 auf seiner Kawasaki lieferte er sich im zweiten Lauf ein packendes Duell mit Sandspezialist Jeffrey Herlings, verzichtete jedoch auf unnötige Risiken – im Hinblick auf die noch zwölf ausstehenden WM-Läufe, die im Mittelpunkt seines Fokus stehen.

Der MX1-Titel in den Niederlanden ist bereits der dritte nationale Erfolg in Romains Karriere, nach der französischen Elite MX2-Meisterschaft (2011) und der niederländischen MX2-Serie (2014). Nachdem er 2023 und 2024 jeweils Zweiter geworden war, unterstrich er in Markelo seine glänzende Form – nur wenige Tage vor dem Heim-GP in Ernée, wo es darum geht, die Red Plate zu verteidigen.

 

Romain Febvre: „Niederländischer Meister – es ist immer schön, einen Titel zu gewinnen, besonders in den Niederlanden, wo es eine grosse Herausforderung ist. Es waren ein paar richtig gute Rennen; die Strecke war recht hart, der Sand nicht so weich wie üblich, an einigen Stellen war es heikel und ich wollte kein Risiko eingehen.

Im ersten Lauf habe ich den Holeshot geholt, bin aber in der zweiten Kurve gestürzt und war fast Letzter. Ich kam zurück auf Platz zwei und habe den Führenden eingeholt, aber ein Überholmanöver war nicht möglich. Im zweiten Lauf war ich in der ersten Kurve innen – eine 180-Grad-Kurve, die sehr schwierig zu fahren war. Jeffrey (Herlings) und ich sind das ganze Rennen zusammen an der Spitze gefahren, aber auch hier habe ich kein Risiko genommen. Jetzt gilt die ganze Konzentration der MXGP-Saison mit den vielen Rennen, die noch folgen.“