Vom ersten Entwurf auf dem Reissbrett bis zu Tests von KHI an der Universität Kyoto – zunächst als grosser luftgekühlter Twin, V3 oder Reihendreizylinder – wurde die H1 schliesslich als leistungsstarker Dreizylinder-Zweitaktmotor mit Kolbensteuerung entwickelt. Frühe Tests führten zum innovativen Einsatz einer elektronischen Zündung, um Zündkerzenverkokung bei niedrigen Drehzahlen zu verhindern, und das Konstruktionsziel von 120 PS pro Liter wurde erreicht.
Die H1 wurde als „schnellstes Beschleunigungsstrassenmotorrad der Welt“ gefeiert, lieferte 60 PS aus 500 cm³ und erreichte Viertelmeilenzeiten aus dem Stand von 13 Sekunden.
Ebenso bekannt für ihr „interessantes“ Handling wie für ihre reine Leistung, wurde die H1 schrittweise verfeinert und schliesslich 1976 als KH500 eingestellt, bedingt durch strengere Vorschriften zu Lärm und Abgasen.
Die W1 wurde über einen langen Zeitraum weiterproduziert und erschien später sogar in einer Polizeispezifikation mit vorderem Doppelscheibenbremssystem.